Wer Kleidung länger nutzt, reduziert Umweltbelastungen tatsächlich messbar. Schon kleine Entscheidungen im Alltag können einen Unterschied machen:
› Hochwertige Kleidung kaufen, die lange hält und sich im Zweifel auch reparieren lässt
› Secondhand-Kleidung nutzen. Neben kommerziellen Plattformen gibt es auch viele gemeinnützige Secondhand-Läden. Wer dort einkauft oder spendet, unterstützt gleichzeitig einen sozialen Zweck (etwa lokale Projekte im Stadtteil, wie beispielsweise vom ZMO).
› Nicht mehr tragfähige Textilien richtig entsorgen, damit sie zumindest noch recycelt werden können.
Die Versuchung ist groß, Kleidung zu kaufen, die aussieht wie Haute Couture, aber nur ein paar Euro kostet. Doch diese Preise bilden die tatsächlichen Kosten selten ab. Fast-Fashion ist dafür bekannt, viele dieser Kosten auszulagern: in den Designprozessen wird vieles einfach kopiert, und vor allem die ökologischen Folgen von Produktion und Entsorgung werden letztlich von der Allgemeinheit getragen.
Secondhand kann dieses Problem nicht allein lösen. Aber jedes Kleidungsstück, das länger genutzt wird, ist ein kleiner Schritt hin zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen. Oder, um es mit den drei einfachen Regeln zu sagen, die Jack Johnson in seinem Song besingt: Reduce, Reuse, Recycle . . .
Autor und Ansprechpartner: Amadeus Sardon (amadeus.sardon@zmo-mainz.de)